Kürbis mit Ingwer

Kuerbis mit Ingwer

Nach der heissen und trockenen Zeit dieses Sommers sind viele Kürbisse schon seit einigen Wochen reif. Bei Gerichten mit Speisekürbis denkt man vielleicht als Erstes an eine wärmende Suppe im Herbst oder Winter. Es gibt aber auch die Möglichkeit den Kürbis kalt, das ganze Jahr hindurch, zu geniessen. Das passt zu einem Apéro, Zvieriplättli wie auch zu Gschwellti oder Fleischfondue. Bei der Oberfreiämter Buurechuchi heisst diese Köstlichkeit „Kürbis mit Ingwer“ und wird von Helen Suter aus dem Hinterschoren in Mühlau produziert.

Damit der Kürbis lange geniessbar ist, wird er nach der Ernte geschält, in kleine, gleichgrosse Würfel geschnitten und im siedenden Zucker-Essig-Wasser weichgekocht. Die beigefügten Gewürze und damit auch der feingeschnittene Ingwer geben dem Produkt die feine Geschmacksnote. Die mit Kürbisstücken und Sud sorgfältig abgefüllten Gläser werden anschliessend sterilisiert.

Für den Verkauf produziert Helen Suter pro Jahr etwa 150 Gläser. Die verwendeten Butternuss-Kürbisse wachsen auf dem Feld neben dem Hof, den die Familie Suter seit 20 Jahren in einer Betriebsgemeinschaft mit mehreren Bauern aus der Umgebung betreibt. Zu dieser Gemeinschaft gehören ebenfalls 120 Kühe und 4000 Legehennen. Mit ihrer Schwiegertochter, die mit der Familie im gleichen Haus wohnt, pflegt Helen ebenfalls eine gute Zusammenarbeit. Das nicht nur im grossen Gemüsegarten, beim Kochen oder Hüten des ersten Enkelkindes. In den letzten Jahren konnte Helen immer mehr Aufgaben auf dem Hof abgeben. So ist es ihr möglich, wieder Teilzeit in ihrem gelernten Beruf als Pflegefachfrau zu arbeiten. Zu ihren Hobbys zählt das Volleyballspielen im Turnverein.

Ihre vier Kinder sind zweisprachig aufgewachsen, denn Helen ist ursprünglich aus Australien und vor über 30 Jahren der Liebe wegen in die Schweiz gekommen. Zur Oberfreiämter Buurechuchi gehört sie schon bald 20 Jahre.

September 2018