Basilikumpesto unvergleichlich gut

Basilikumpest unvergleichlich gut

Neben dem Bärlauchpesto bietet die Oberfreiämter Buurechuchi auch das Basilikumpesto an. Basilikum, im Volksmund auch Königskraut genannt, entfaltet vor allem in Tomatengerichten sein unvergleichliches Aroma. Als Heilpflanze stärkt es die Verdauung und beruhigt die Nerven. Karin Vollenweider produziert ein Pesto, das sich angenehm von den üblichen Ladenprodukten abhebt. Zubereitet wird es - wie es für die Buurechuchi selbstverständlich  ist - mit regionalen oder einheimischen Zutaten. Ihr Pesto enthält Basilikum, Baumnüsse und Sbrinz aus der Region sowie Schweizer Rapsöl, Knoblauch und Gewürze. Wer es schon mal gekostet hat, spürt schnell, bei diesem Pesto kommen die unverfälschten Aromen, wie es uns die Natur liefert, so richtig schön zur Geltung. Auch spürt man, wie liebevoll und sorgfältig Karin Vollenweider mit all den Zutaten umgeht.

Zuerst werden alle Zutaten abgewogen, gerüstet und bereitgestellt. Die Basilikumblätter werden einzeln abgezupft und jedes wird begutachtet, ob es auch einwandfrei ist. Das ist die aufwändigste Arbeit. Dann kommt der Mixer zum Einsatz. Am Schluss werden noch die anderen Zutaten beigegeben und das Pesto muss jetzt noch abgefüllt und etikettiert werden. An einem Tag schafft Karin Vollenweider dreissig bis vierzig Gläschen. Mehr liegt nicht drin, will sie auch nicht. Somit kann sie sicher sein, dass die Arbeit perfekt ist.

Etwas selber produzieren und nachher verkaufen können, für Karin hat das einen sinnlichen Aspekt. Hier kommen Kopf, Herz und Hand in den Einsatz, was bei den herkömmlichen Produkten in den Regalen der Supermärkte wohl kaum mehr zu finden ist. Und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass es noch solche Perlen gibt.  Für die Oberfreiämter Buurechuchi kann sie so zwischen 160 und 200 Gläschen liefern.

Daneben kümmert sich die gelernte Typographin um ihre Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern, Haus und Garten.

Ein Tipp: Das angefangene Gläschen mit wenig Öl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren, so bleibt es länger frisch.

September 2017